1. Was ist ein Budget und wofür braucht man es?
Ein Budget ist eine meist selbst gesetzte Beschränkung für Geldgeschäfte, oft
pro Monat. Es ist die Grundlage für einen persönlichen Finanzplan, der zeigt,
welche Beträge eingenommen und welche Ausgaben getätigt werden.
Ziel eines Budgets ist es, bewusst mit den verfügbaren Mitteln umzugehen.
Es hilft, kurzfristige Bedürfnisse und langfristige Ziele im Gleichgewicht
zu halten.
2. Einnahmen & Ausgaben
Einnahmen sind alle Geldzuflüsse, die einem Haushalt zukommen. Ausgaben sind
entsprechend alle Geldabflüsse. Diese Kosten lassen sich grob in fixe und
variable Kosten unterteilen.
Fixkosten fallen regelmäßig und oft in ähnlicher Höhe an (z. B. Miete,
Abos, Monatsticket). Variable Kosten verändern sich je nach Situation
(z. B. Kleidung, Geschenke, Freizeit).
3. Methoden
- 50-30-20-Regel: 50 % Notwendiges, 30 % Wünsche, 20 % Sparen.
- SMART-Ziele: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert.
- Umschlagmethode: Geld auf Kategorien verteilen und Ausgaben bewusst begrenzen.
4. Konten, Karten, Sicherheit
Girokonten sind für Kinder und Jugendliche häufig kostenlos und ermöglichen
den Einstieg in die finanzielle Selbstständigkeit. Gleichzeitig ist es wichtig,
bei Kartenzahlung den Kontostand regelmäßig zu prüfen.
Wichtige Sicherheitsregeln: PIN niemals teilen, Zwei-Faktor-Authentifizierung
aktivieren, Gebühren und Limits prüfen und Karten bei Verlust sofort sperren.
5. Typische Budget-Fallen und Gegenstrategien
- Ungeplante Kleinbeträge: Wöchentliche Ausgaben-Check-ins einplanen.
- Zu optimistisches Schätzen: Einen Monat Ausgaben-Tagebuch führen.
- Kein Notgroschen: Reserve von 50-100 Euro aufbauen.
- Abos vergessen: Aboliste einmal pro Quartal prüfen.
- Soziale Vergleiche: Eigene Ziele priorisieren statt Trends folgen.